{"id":292,"date":"2020-01-23T22:09:16","date_gmt":"2020-01-23T21:09:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anzbach-spoe.at\/?p=292"},"modified":"2020-02-03T16:05:30","modified_gmt":"2020-02-03T15:05:30","slug":"noch-einmal-noen-und-bahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anzbach-spoe.at\/?p=292","title":{"rendered":"Noch einmal: N\u00d6N und Bahn"},"content":{"rendered":"\n<p>Aus gegebenem Anlass des <a href=\"https:\/\/www.noen.at\/neulengbach\/gemeinderatswahl-2020-debatte-um-bahn-in-maria-anzbach-maria-anzbach-gemeinderatswahl-2020-185710885\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"N\u00d6N-Artikels (opens in a new tab)\">N\u00d6N-Artikels<\/a> vom Dienstag: Ein letztes Wort des Teams Anzbach SP\u00d6 zum Thema &#8222;Kleinbahnh\u00f6fe&#8220;.<br> Es ist uns ein Anliegen zu sagen, dass wir in dieser Sache von Anfang an prim\u00e4r unser Hintergrundwissen \u00fcber die (potenzielle?) Schlie\u00dfung der Kleinbahnh\u00f6fe mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Maria Anzbachs teilen wollten. Das ist von Vielen \u00fcberh\u00f6rt oder bewusst \u00fcbergangen worden, wenn uns vorgeworfen wurde, wir h\u00e4tten uns nie f\u00fcr den Erhalt der Bahnh\u00f6fe eingesetzt und w\u00fcrden es auch jetzt nicht tun. Deshalb haben wir versucht, einen \u00fcber unseren Punkt in dieser Sache informierenden Artikel \u00fcber die N\u00d6N der Anzbacher Bev\u00f6lkerung zur Verf\u00fcgung zu stellen. Aus diesem Artikel ist &#8211; von wem auch immer -, sagen wir es salopp, eine kleine Wahlwerbung f\u00fcr die VP Maria Anzbach gemacht worden. Das ist wohl mit Blick auf die politischen Verh\u00e4ltnisse nicht verwunderlich und greift uns weder pers\u00f6nlich an noch macht es uns grantig. In aller Klarheit muss aber gesagt werden, dass es ein Armutszeugnis f\u00fcr das demokratische Miteinander und eine vermeintlich transparente Politik ist, wenn man sich mit wichtigen Informationen \u00fcber starke Informationskan\u00e4le offenbar nicht an die Anzbacher Bev\u00f6lkerung wenden darf. Das bedauern wir zutiefst und m\u00f6chten unseren eigentlichen (!) Artikel daher auf diesem &#8211; wenn auch weniger wirksamen &#8211; Kanal teilen:<\/p>\n\n\n\n<p> Team Anzbach SP\u00d6 kl\u00e4rt auf!<\/p>\n\n\n\n<p> Die Schlie\u00dfung der Kleinbahnh\u00f6fe Unter-Oberndorf und Hofstatt, die Neusituierung des Bahnhofs Maria Anzbach. Dar\u00fcber wird dieser Tage in Maria Anzbach viel gesprochen, diskutiert und versprochen. Wie hat sich die ganze Sache eigentlich entwickelt? Und vor allem: Welche Wahrheiten stecken hinter der Sache wirklich? Das Team Anzbach SP\u00d6 deckt auf.<br> Ausgangspunkt der Debatte ist, dass die beiden Kleinbahnh\u00f6fe immer geringer frequentiert werden und dass der Bahnhof Maria Anzbach von seiner Baulage her betrachtet suboptimal im Hang liegt und nicht behindertengerecht angelegt ist. Das Angebot, das der VOR als Besteller, die \u00d6BB als Betreiberin und das Land als Geldgeber der Gemeinde unterbreitet hat, war und ist unver\u00e4ndert bis heute: Der Neubau des Anzbacher Bahnhofs in etwa auf der H\u00f6he des Altersheimes wird fast ausschlie\u00dflich vom Land, VOR und \u00d6BB finanziert. Eine Bedingung daf\u00fcr war und ist die Schlie\u00dfung der beiden kleinen schwach frequentierten Bahnh\u00f6fe.<br> In einer Mailkorrespondenz mit einem Anzbacher Mitb\u00fcrger aus 2016 versichert  B\u00fcrgermeisterin Karin Winter, dass man sich grunds\u00e4tzlich um den Erhalt der Kleinbahnh\u00f6fe bem\u00fchen werde, schreibt aber gleichzeitig auch, dass Gegenbedingungen von VOR, \u00d6BB und Land akzeptiert werden w\u00fcrden, sollte der Bahnhof Maria Anzbach in der \u201eMitte\u201c (das hei\u00dft auf Altersheimh\u00f6he) neugebaut werden. So weit, so gut. Wie aus Verhandlungsprotokollen und -dokumenten hervorgeht, hat sich die Gemeindeleitung dann 2017 f\u00fcr die Neubauvariante ausgesprochen \u2013 und damit in etwa drei Jahre vor den GRW akzeptiert und hingenommen, dass als Gegenbedingung die Kleinbahnh\u00f6fe eben geschlossen werden.<br> Sich der Sachlage allm\u00e4hlich bewusst werdend hat sich in Maria Anzbach eine B\u00fcrgerinitiative f\u00fcr den Erhalt der beiden Bahnh\u00f6fe herausgebildet. Gest\u00fctzt durch eben diese B\u00fcrgerinitiative haben die Gr\u00fcn-Gemeinder\u00e4te im Dezember 2018 einen Dringlichkeitsantrag in den Gemeinderat eingebracht, in dem gefordert wurde, dass eine Resolution f\u00fcr den Erhalt der Kleinbahnh\u00f6fe verabschiedet werden soll. Dieser Antrag wurde durch die Stimmen der \u00d6VP und FP\u00d6 abgelehnt. Vertr\u00f6stet wurden alle Beteiligten mit einer f\u00fcr den J\u00e4nner 2019 geplanten Informationsveranstaltung.<br> Tats\u00e4chlich \u00fcber die B\u00fchne gegangen ist diese Veranstaltung im M\u00e4rz 2019. Wenig \u00fcberraschend: Die Vertreter des Landes, des VOR und der \u00d6BB haben die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern mehr oder weniger vor die vollendete Tatsache gestellt, dass die Bahnh\u00f6fe Unter-Oberndorf und Hofstatt 2025- 2027 geschlossen werden, w\u00e4hrend es von der Gemeindeleitung kein einziges klares Standing oder Kommentar gab. Die Wogen gingen hoch und noch h\u00f6her und sind bis heute \u2013 wie man an der Initiative, die mittlerweile den Namen \u201eUnsere Westbahnstrecke\u201c tr\u00e4gt, gut beobachten kann \u2013 nicht abgeklungen. Und das vollkommen zu Recht. Von niemandem, weder vom Land, von der \u00d6BB, vom VOR oder der Gemeinde gab es kl\u00e4rende, die Lage entsch\u00e4rfende Worte. <br> Gl\u00fccklicherweise ist der Druck der Bev\u00f6lkerung nach Klarheit aber immer st\u00e4rker geworden, sodass sich auch die \u00d6VP veranlasst gesehen hat, Stellung dazu zu nehmen. Doch, siehe da! Nach drei Jahren des Herumlavierens und \u201eTotschweigens\u201c, der wenig klaren Worte an die Bev\u00f6lkerung und beschwichtigenden Infos \u2013 obwohl im Hintergrund die F\u00e4den l\u00e4ngst gezogen worden waren f\u00fcr eine Schlie\u00dfung der Kleinbahnh\u00f6fe und den gut finanzierten Neubau des Bahnhofs Maria Anzbach \u2013 will sich die \u00d6VP Maria Anzbach pl\u00f6tzlich aus wahltaktischen Gr\u00fcnden f\u00fcr den Erhalt der kleinen Bahnh\u00f6fe einsetzen. \u201eWir sind f\u00fcr Haltestellen in Unter-Oberndorf und der Hofstatt mit einer deutlich verbesserten Taktfrequenz.\u201c Ein kleiner Satz auf einem ihrer Wahlwerbungsflyer mit einer gro\u00dfen Wirkung. Denn damit wird klar: Die \u00d6VP Maria Anzbach schl\u00e4gt hier aus wahltaktischen Gr\u00fcnden einen drastischen Gesinnungswandel ein, der in der Sache nur bedeuten kann, dass ihnen die ehrliche und laufende Information der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Maria Anzbachs doch nicht so sehr am Herzen liegt, wie sie das gern darstellen. Das Team Anzbach SP\u00d6 steht demgegen\u00fcber f\u00fcr eine offene, ehrliche und neue Kommunalpolitik im Dialog mit den Maria Anzbacherinnen und Maria Anzbachern zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur gesamten Diskussion geht es <a href=\"https:\/\/www.anzbach-spoe.at\/?cat=4\">hier<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus gegebenem Anlass des N\u00d6N-Artikels vom Dienstag: Ein letztes Wort des Teams Anzbach SP\u00d6 zum Thema &#8222;Kleinbahnh\u00f6fe&#8220;. 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