Themen

Raumordnung und leistbares Wohnen

Wir treten dafür ein, dass unsere Gemeinde die ihr gegebenen Möglichkeiten nutzt, für unsere jungen Anzbacherinnen und Anzbacher leistbaren Wohnraum zu schaffen. Wie könnte die Gemeinde dem entgegenkommen?

Die Gemeinde könnte die in ihrem Eigentum befindlichen Grundstücke z.B. einer Baugenossenschaft zum Selbstkostenpreis verkaufen und diese vertraglich dazu verpflichten, dass sich der günstige Grunderwerb im Mietpreis widerspiegelt. Bedeutet: Je nach Grundstückspreis variiert der Mietpreis!

Sozialombudsstelle

Gerade PensionistInnen sind oft mit Ämtern und Behörden überfordert, wenn es um Angelegenheiten von Pflege, Steuer, Behinderung, Förderungen, etc. geht. Dazu kommt, dass vor allem die ältesten Mitglieder der Gesellschaft oft keinen Zugang zu elektronischen Auskunftssystemen haben oder aufgrund von Krankheit und Gebrechlichkeit ihren Wohnsitz zur Erreichung von Auskunftsstellen gar nicht mehr verlassen können und daher auf fremde Hilfe angewiesen sind. Diese Hemmnisse führen dazu, dass diese Menschen sich nicht holen können, was ihnen eigentlich zusteht. Wir fordern daher die Einrichtung einer Sozialombudsstelle in der Gemeinde, um vor allem die ältere Generation in den angeführten Themen zu unterstützen und sind auch bereit, dafür eigene Ressourcen einzubringen.

Kulturzentrum Schönbeckmühle

Das Kronjuwel unserer Gemeinde – wir wollen etwas aus unserer Mühle machen! Die Mühle ist nach längerer Pause wieder verpachtet, dies ist der richtige Weg und ein erster Schritt zur „Wiederbelebung“. Man könnte aber weitaus mehr aus unserem Kulturgut machen. Märkte mit regionalen Produkten, Workshops, Feste und vieles mehr, wo wir auch darum bitten, Ideen an uns weiterzugeben, sodass die Mühle wieder voll und ganz zum Leben erweckt wird!

Unsere Vorstellung ist ein Ort der Kommunikation, an dem Jung und Alt aufeinandertreffen, wo über Gott und die Welt geredet, Wissen ausgetauscht, Kultur geschätzt oder einfach mal gefeiert wird. Lassen Sie uns etwas daraus machen!

Neubau Bahnhof Maria Anzbach

Seit 1991 wird auf der Westbahn bei uns auf dem rechten Gleis gefahren. Seit nun fast 30 Jahren steht den Reisenden in der Hauptlastrichtung Wien daher nur mehr ein unzureichender offener Unterstand zur Verfügung. Das Haltestellengebäude Richtung St. Pölten verfällt zusehends und muss inzwischen gepölzt werden. Seit Dezember 2015 halten sämtlich REX-Züge in Maria Anzbach und erfreuen sich großer Beliebtheit, was eine zunehmende Überlastung des P&R-Platzes zur Folge hat. Nach einem verspäteten kleinen Ausbauschritt im Jahr 2016 wurde die Erweiterung auf angeblich 50 Stellplätze im Jahr 2019 von der Politik groß als Abschluss der Baumaßnahmen gefeiert – allein: der Parkplatz ist schon wieder zu klein. Wir wollen endlich Gewissheit über den für 2025/26 angekündigten Neubau der Haltestelle: wo genau und in welcher Qualität? Die Entscheidung darüber muss in der nächsten Gemeinderatsperiode fallen. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, noch vor der Gemeinderatswahl zu erfahren, was die ÖVP-Mehrheit dann wirklich vorhat.

Regionale Initiativen

Beteiligung an regionalen Initiativen, wie z.B. die Teilnahme Maria Anzbachs am Kulturhauptstadt 2024-Programm, die Förderung von politischer Bildung, wie z.B. durch themenspezifische Workshops für Jugendliche, Bewusstseinsschaffung für einen nachhaltigen, umweltfreundlichen Gemeindestil, eine Ausweitung der Ausstattung für Sportvereine, z.B. Teambusse und dergleichen….